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Die Endrunde der A-Junioren ist jetzt auch komplett, alle Vorrundenpartien sind gespielt. Bei den Hallenstadtmeisterschaften qualifizierten sich am Freitag der SC Münster 08 sehr souverän mit 18:0 Toren und dahinter Kinderhaus mühsamer für den Schlusstag.

An dem trifft die Westfalia als Vorrundenzweiter auf den SC Preußen, die Borussia und Gievenbeck. 08 zieht als Freitag-Bester in die leichtere Endrundengruppe 2 ein und trifft auf Wacker, den TuS Hiltrup sowie den Telekom-Post SV.

Zwei Außenseiter

Die Kreisligisten SC Gremmendorf und Concordia Albachten besetzten in der (Vierer-)Gruppe D von Anfang an die Außenseiterrollen und kamen aus denselben auch nicht heraus, wobei sich der SCG insgesamt gut verkaufte.

Gremmendorf vs. Albachten

Bezirksligist Nullacht hatte im Startspiel gegen Albachten die Anfangsnervosität zu überwinden, die gerade die Favoriten regelmäßig packt – zumal Keeper Till Trautmann mit einem haarigen Rückpass in die Bredouille gebracht wurde. Dann aber schraubten Steffen Koch und Kollegen scheinbar leichtfüßig das Tempo hoch und nahmen die Concordia geradezu auseinander mit zielgerichtetem Passspiel und hoher Laufbereitschaft. Bei 10:0 war Schluss. Gut für den Gegner.

Kinderhaus keine Hürde

Das als mögliche Hürde eingestufte Spiel gegen Kinderhaus, den Leistungsliga-Ersten seiner Staffel, mutierte dann doch zu einer klaren Angelegenheit. Beim 4:0 unterliefen der Westfalia Fehler, die 08 – jetzt mit Leon Brouwer im Kasten - direkt ausnutzte. Trainer Timo Huntenburg und Co-Trainer Nils Küper setzten in der Endrunde auf genau diese zwölfköpfige Gruppe.

„Es sind die Jungs, von denen wir überzeugt sind, dass sie uns weiterbringen“, mussten beide ein bisschen sieben bis zur Formationsfestlegung. „Keine Frage, dass wir in dieser Gruppe weiterkommen mussten“, akzeptierte Huntenburg die Rollenverteilung, die seinen Kickern herzlich wenig ausmachte. Viel zu groß waren auch die athletischen Unterschiede. 08 ist selbst ganz gespannt darauf, wie gut es gegen höhere Anforderungen gewappnet ist.

08 vs. Kinderhaus

Die Westfalia, draußen auf dem Vormarsch mit reellen Chancen aufs Aufstiegsendspiel, legte auch nach dem 2:0-Start über Gremmendorf „die Nervosität nicht ab“, wie mit Amadeus Seidel einer von drei Trainern befand. Das Fracksausen sorgte nicht für Chancengleichheit im Duell mit Nullacht. Die zweite Pflichtaufgabe gegen Albachten aber erledigte der zwölfköpfige Kader, der sich am Samstag aber steigern muss, will er zum Prüfstein für die Favoriten werden.

Thomas Austermann

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