Zum 35. Mal sind im Dezember in der Sporthalle Berg Fidel die Hallenfußball-Stadtmeisterschaften der Senioren ausgetragen worden. Den Titel holte der Westfalenligist TuS Hiltrup.
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Champion ohne Funkenflug
Das waren sie also, die 33. Stadtmeisterschaften im Hallenfußball. Mit einem Champion TuS Hiltrup, der kurz vor Silvester selten Funken versprühte, aber letztlich doch das Quantum mehr von allem hatte als die Konkurrenz. Ein Team mit vielen Technikern, mit abgebrühten Torjägern und mit großer Effizienz.
Mit 27:9 Treffern weist der Landesligist die beste Tordifferenz auf, hat mit Oliver Logermann (acht Treffer) den besten Schützen in seinen Reihen. Allerdings: 18 Punkte aus den neun Spielen bis zum Halbfinale haben Rainer Leifkens Mannen nur geholt, fünf Partien gewonnen, dreimal remis gespielt und auch eine Niederlage kassiert. Kein Wert von einem anderen Stern, da war die Überraschungsmannschaft der Sportfreunde 07 aus der Kreisliga B, die für reichlich frischen Wind gesorgt hat, deutlich besser: Acht Matches in Folge hatte das Ensemble um den Hallen-Routinier Matthias Röwekamp bis zum Halbfinale gewonnen.
Aber so war es bei diesen Stadtmeisterschaften, bei denen Favoriten wie der SC Münster 08 früh, oder Titelverteidiger SC Preußen sehr früh rausflogen. Dass nur ein Landesligist ins Halbfinale einzog, passt dazu. Und auch Finalist Wacker hatte einige gute Spiele, zwischendurch und am Ende aber auch eine gute Portion Massel auf dem Weg ins Endspiel.
Andererseits ist daran doch eigentlich nichts auszusetzen. Wer um alles in der Welt würde einen Hallenkick sehen wollen, in dem die höherklassigen Teams hierarchisch geordnet über die Ziellinie gehen? Dann wäre die Bude entzaubert. Also nochmal den Hut gezogen, Applaus für alle die, die auf den prall gefüllten Rängen für allerlei Kurzweil gesorgt haben: Allen voran die Sportfreunde, aber auch Wacker, Westfalia Kinderhaus oder Qualifikant Klub Mladost, der es bis in die Zwischenrunde schaffte. Diese Teams waren das Salz in der Stadtmeister-Suppe. Und das ist gut so.
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