
Der BSV Roxel hat sich im Wechselwettkampf diverser Fußballklubs durchgesetzt: Zum Landesligisten wechseln im Sommer die beiden Wolbecker VfL-Spieler Maximilian Riepenhof und Colin Schulz. VfL-Angreifer Jens Tawidde hatte wie berichtet schon vor Wochen bei Trainer Gundolf Lorenz zugesagt.

Die letzte Reise dieser Serie endet in der Kölner Bucht. Mit dem UBC Münster stellt sich ein Aufsteiger in die Basketball-Regionalliga in Bornheim beim anderen vor, der SG Sechtem. Beide Klubs gehen Samstag (18 Uhr) gelassen unter die Körbe, beide sind längst durchs Ziel gerauscht und dürfen bereits die Bilanzen vorbereiten.

Noch ist ungewiss, was sich am Wochenende in den Fußballklassen tut. Der überharte Winter hat eh schon so viele Spielausfälle produziert, dass die Kicker ihre Pläne für April und Mai umschreiben müssen. Am Osterwochenende zum Beispiel ballen sich die Begegnungen – manche Teams müssen am 3. und 5. April ran. Da ist Ärger vorprogrammiert.

Die sehr vorzeigbare Lausitz-Arena in Cottbus wurde vom Deutschen Fußball-Bund als Finalort des Futsal-Cup auserwählt. Erstmals machen am 26. und 27. März in Brandenburg nur vier Klubs den Titel unter sich aus. Der UFC Münster muss vorher die Viertelfinalhürde nehmen und reist Freitag ins 440 Kilometer entfernte Niefern-Öschelbronn nach Baden-Württemberg.

143 Delegierte aus den Fußballvereinen dürfen erscheinen, wenn der Kreisjugendausschuss am 25. März (Donnerstag, 18.30 Uhr) den Kreisjugendtag in der Brasserie am Kanal in Münster (Bennostraße 7) abhält. Alle drei Jahre sind die Weichen bei derlei Zusammenkunft neu zu stellen.

Sparta Münster hat sich mit dem Sonntagspiel der Handball-Landesliga beim Rangdritten in der 19. Runde echte Probleme eingebrockt. Das 25:30 (11:19) beim TSV Ladbergen lässt die Auswahl bei 16 Punkten verharren – nur drei Zähler entfernt liegt die Abstiegszone. In den direkten Duellen mit den Gefährdeten muss jetzt etwas kommen.

Während die direkten Verfolger SV Dorsten-Hardt und SV Zweckel Siege einfuhren, hat Landesliga-Spitzenreiter 1. FC Gievenbeck zwei Punkte auf dem Kunstrasen des heimischen Sportparks liegen gelassen.

In der Landesliga sahen der VfL Wolbeck und der BSV Roxel nur zu. Neben den Fußballern des 1. FC Gievenbeck durften auch die des SC Münster 08 und des TuS Hiltrup ran, beide auswärts. Mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen: 08 verlor in Dorsten mit 0:2, die Südmünsteraner siegten in Vreden deutlich mit 4:1.

In der Halbzeitpause ahnte niemand, dass sich in der Unihalle noch ein irre spektakuläres Basketballduell entwickeln sollte. Mit stehenden Ovationen feierten die münsterischen Fans den UBC Münster nach dem 85:84 (15:26, 24:27, 23:14, 23:17) über die BG Dorsten.

Ein hochklassiges Match lieferten die Handballerinnen von Westfalia Kinderhaus dem Rangfünften und erzielten erstmals in dieser Verbandsligasaison ein Unentschieden. Das hätten in ihrer Landesliga die Männer des Klubs auch verdient gehabt, aber im zweiten Spiel binnen 21 Stunden reichten die Kräfte nicht.

Das Spiel Nummer eins am Wochenende haben die Handballer von Westfalia Kinderhaus am späten Freitag im westfälischen Halle verloren. Bei der TG Hörste, dem Vorletzten der Landesliga, gab es ein 24:30 (11:16). Co-Trainer Christian Janzen bedauerte: "Uns fehlt zurzeit die Selbstverständlichkeit. Wir haben etliche gute Situationen erspielt, ohne daraus Tore machen zu können."

Auf der Zielgeraden der Saison kann es für die Basketballer des UBC Münster noch einmal ungemütlich werden. Muss aber nicht – im Samstag-Heimspiel gegen die BG Dorsten (19 Uhr, Unihalle) wird Trainer Götz Rohdewald nur dann reagieren, wenn er eine ähnliche Minusleistung erlebt wie im letzten Regionalligaspiel in Dortmund. „Das war unmöglich.“

Die Uni Münster ist beliebt. Tausende junger Menschen zieht es Semester für Semester in die Domstadt. Einige kommen, weil sie hier zwei Talente unter einen Hut bringen wollen – begabte Athleten nämlich, die ihren Leistungssport mit dem Studium vereinbaren.

Zwölf Futsalteams wollten sich am Samstag in Lünen treffen und den vierten Westfalenpokal-Sieger ausspielen. Diesmal aber nimmt der FLVW dem Wettbewerb den offiziellen Charakter. Ungelöste Fragen um den Versicherungsschutz des Ausrichters und der Teilnehmer führten zu der kurzfristigen Änderung. Gespielt werden soll trotzdem, eine Art Privatturnier mit Atletico als Veranstalter.
Der 23 Jahre alte Fußballstürmer Björn Schunke ist der erste Neuzugang für die neue Serie des TuS Hiltrup. Der Münsteraner verlässt nach drei Jahren den Westfalenligisten Emsdetten 05, für den er seit Monaten nicht spielen kann, weil er sich im Sommer 2009 einen Kreuzbandriss zuzog.

















